190526: Zeit für weitere Veränderungen

Nachdem es hier auf der Seite lange sehr still war, werde ich den Faden wieder aufnehmen und wieder schreiben. Es hat sich einiges getan, sowohl in negativer als auch in positiver Hinsicht. Das Negative werde ich als Antrieb für hoffentlich positive Veränderungen nutzen.

Hier auf der Seite ist lange nichts passiert, ich habe aber im Hintergrund Tagebuch geführt und Daten gepflegt, meine Selbstbeobachtung weiter geführt. Psychisch geht es mir sehr gut, ich konnte beruflich wieder Fuß fassen und mich stabilisieren. Physisch bin ich mit „altersbedingten“ und einigen anderen Symptomen „gesegnet“, die sich aus meiner ungesunden Lebensweise ergeben. Falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Nikotinkonsum.  Und genau hier möchte ich jetzt Veränderungen bewirken.

Letzte Woche bin ich an der Halsschlagader operiert worden, es wurde eine 80%ige Verengung (Carotisstenose -> HIER ) beseitigt. Kein harmloser Eingriff, aber notwendig. Außerdem habe ich Symptome einer PAVK -> HIER. Letztere ist eindeutig abhängig von der konsumierten Menge des Nikotins. Durch längere Spaziergänge hat sich diese Symptomatik aber schon etwas verbessert.

Was noch? Ach ja, letzten Montag habe ich 107,1kg auf die Waage gebracht. Bei 176cm Größe. Sind mal eben 30 Kilo zu viel. Nicht gut, gar nicht gut.

Was tun?

Am Samstag war hier in Bramsche Stadtfest mit einem Volkslauf. Start und Ziel direkt bei mir vor der Tür. Ich habe zugesehen und hatte einen riesigen Flashback. Erinnerungen an den Sommer, an dem meine Ex und ich die Volksläufe rund um Osnabrück abgeklappert haben. Da ging es mir richtig gut. Und Erinnerungen an den Beginn meiner „Laufkarriere“ .

Jetzt bin ich wieder an einem physischen Tiefpunkt angekommen. Aber warum sollte ich die Wende nicht noch einmal hinbekommen? Also gebe ich mir folgende Versprechen:

  • Zunächst leichtes Gehen, TÄGLICH 3k. Beobachtung, wie meine Beine (PAVK) das mitmachen
  • Gewicht reduzieren, pro Woche 250g-500g
  • Nikotingehalt der Liquids E-Zigaretten konsequent runter dosieren bis auf Null
  • Tagebuch „Ausdauersport“ einrichten und schreiben
  • Wieder regelmäßig frische Smoothies trinken
  • Meilenstein 1: Laufeinheiten in Intervallen ohne Schmerzen in den Beinen, alternativ Rad und/oder Schwimmen. Regelmäßig.

Ich bin ganz zuversichtlich, dass es mir dieses Mal gelingen kann die Sucht „Ausdauersport“ wieder anzutriggern. Der Leidensdruck ist jedenfalls da.

Also frisch ans Werk. Bin gespannt.

 

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