Fazit Belastungserprobung ATZ Saarbrücken, Teil 5v6

( Fortsetzung „Die Maßnahme“ )

Die Belastungen in den einzelnen Bereichen sind unterschiedlich. Die Wechsel erfolgen immer am Mittwoch. Sollte jemand Probleme in einem Bereich bekommen ( physisch oder psychisch ) sind auch vorzeitige Änderungen in Rücksprache mit dem Bezugstherapeuten möglich. Die Mitteilung, welcher Arbeitsbereich als nächstes ansteht, bekommen die Rehabilitanten am Montag oder Dienstag. Wünsche hinsichtlich der Reihenfolge werden berücksichtigt, sofern es keine gravierenden organisatorischen Probleme gibt. Mir war die Reihenfolge egal.

Ich habe bereits einiges zu den einzelnen Stationen geschrieben, es folgt eine kurze Zusammenfassung in der Reihenfolge meines Durchlaufs.

1. Ergotherapie
Dieser Bereich bildet wohl die „Auffangstation“. Am Tag nach der Aufnahme erfolgt das Erstgespräch mit dem Bereichsleiter. Kurze Beschreibung der Vorgeschichte der Rehabilitanten und die Frage, was wir für uns erreichen wollen. Danach erfahren wir, was uns in der Ergotherapie erwartet. Körbe flechten oder Teppich knüpfen ( weben ). Der Umgangston ist locker, die Betreuer sind sehr nett und bemüht, mir hat die Arbeit dort Spaß gemacht. Außerdem kann man während dieser Woche seine „Leidensgenossen“ kennenlernen.

2. Druckerei
Der Durchlauf beginnt mit einer gut gemachten Einführung in die Druckerei. Wieder einige Worte zu meiner Vorgeschichte und meinen Zielen. In diesem Arbeitsbereich erwarten uns leichtere Arbeiten wie Sortieren, Heften, Lochen und Schneiden des gedruckten Materials. Dieses wir durch die Angestellten mittels Offset-Druck erstellt. Nach Einweisung durfte ich die Schneidemaschine bedienen, um größere Mengen an Registerkarten auf Maß zu bringen. Die Erstellung von Schnittfolgen bildet die größte Anforderung, wird den Rehabilitanten auch ausführlich erläutert. Wer aber nicht an die Maschine möchte, braucht das auch nicht.

( … wird fortgesetzt )